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	<title>schreien &#8211; Schlafzauber Christin Regending</title>
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	<description>Babyschlaf Coaching</description>
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		<title>Neugeborenenschlaf verstehen &#038; abendliches Schreien verstehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christin Regending]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 07:05:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einschlafbegleitung & Rituale]]></category>
		<category><![CDATA[abendliches schreien]]></category>
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		<category><![CDATA[Babyschlafzyklus]]></category>
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					<description><![CDATA[Neugeborene schlafen anders als Erwachsene und auch anders als größere Babys. 
Erfahre wie sich der Schlaf unterscheidet und was das abendliche Schreien bedeutet. Außerdem bekommst du Tipps wie du dieses umfahren kannst. 
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die ersten Wochen mit einem Neugeborenen sind aufregend, berührend und oft auch herausfordernd. Gerade der Schlaf ist ein großes Thema: Warum schläft mein Baby so viel und dennoch so unruhig? Warum wacht es ständig auf? Und was steckt hinter dem berühmten <strong>abendlichen Schreien</strong>, das Eltern an ihre Grenzen bringt?</p>



<p>In diesem Artikel erfährst du:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wie der <strong>Schlafzyklus von Neugeborenen</strong> aufgebaut ist,</li>



<li>warum Babys anders schlafen als Erwachsene,</li>



<li>was es mit der <strong>Hexenstunde</strong> am Abend auf sich hat,</li>



<li>und welche Strategien helfen können, um diese Phase entspannter zu überstehen.</li>
</ul>



<p>Am Ende gebe ich außerdem einen Einblick, wie du mit einer <strong>altersgerechten Abendroutine</strong> das abendliche Schreien oft umfahren kannst. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Grundlagen: Schlaf im ersten Lebensmonat</h2>



<p>Neugeborene verbringen einen Großteil des Tages mit Schlaf. In den ersten Wochen sind es oft <strong>14 bis 20 Stunden täglich</strong>, unterbrochen durch kurze Wachphasen. Anders als Erwachsene schlafen Babys jedoch in vielen kleinen Etappen von zwei bis vier Stunden.</p>



<p>Das liegt daran, dass:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ihr <strong>Magen noch sehr klein</strong> ist (am Anfang so groß wie eine Murmel, nach 10 Tagen etwa so groß wie ein Golfball), weshalb sie häufig Nahrung brauchen,</li>



<li>und dass ihr <strong>zirkadianer Rhythmus</strong> (die innere Uhr, die zwischen Tag und Nacht unterscheidet) noch nicht entwickelt ist.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Schlafzyklus?</h2>



<p>Der Schlafzyklus bei Neugeborenen dauert 20-50 Minuten. Er besteht aus zwei Hauptphasen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Aktiver Schlaf (REM-Schlaf)</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Baby bewegt Arme und Beine, macht Geräusche, atmet unregelmäßig.</li>



<li>Manche Babys öffnen die Augen oder schreien kurz auf, obwohl sie nicht richtig wach sind.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Ruhiger Schlaf (Non-REM-Schlaf)</strong>:
<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Baby liegt still, die Atmung ist gleichmäßig.</li>



<li>In dieser Phase ist es tiefer entspannt und schwerer zu wecken.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<p>Erst nach und nach reift das Schlafsystem, sodass Babys ihre Schlafzyklen miteinander verbinden und längere Schlafphasen am Stück schaffen können. Erwachsene dagegen haben Schlafzyklen von 90–120 Minuten mit mehreren Tiefschlafphasen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Unterschied zum Erwachsenenschlaf</h2>



<p>Während Erwachsene in der Regel <strong>7–8 Stunden am Stück</strong> schlafen, brauchen Neugeborene insgesamt bis zu <strong>18 Stunden pro Tag</strong>. Mit etwa sechs Monaten pendelt sich der Schlafbedarf auf rund <strong>13 Stunden täglich</strong> ein – aber auch dann verteilt er sich noch auf Nacht- und Tagesschlaf.</p>



<p>Erst wenn die innere Uhr stabiler ist und die Schlafzyklen länger werden, entstehen <strong>längere Schlafblöcke in der Nacht</strong>. Das passiert meist zwischen dem dritten und sechsten Monat, wobei jedes Baby sein eigenes Tempo hat.</p>



<p>P.S: Alle Zahlen zum Thema Schlafbedarf sind als Orientierung zu sehen und sollen keinesfalls Druck ausüben oder verunsichern, wenn dein Baby diesen Werten nicht entspricht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das abendliche Schreien – die sogenannte „Hexenstunde“</h2>



<p>Vielleicht kennst du es: Der Tag war ruhig, und plötzlich – meist zwischen 17 und 23 Uhr – wird dein Baby unruhig und beginnt untröstlich zu weinen. Diese Phase nennt man <strong>Hexenstunde</strong> oder „Schreistunde“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Typische Anzeichen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Baby wird ab dem Nachmittag zunehmend unruhiger.</li>



<li>Es weint heftig und lässt sich kaum beruhigen.</li>



<li>Es möchte häufig angelegt oder gestillt werden, wirkt dabei aber unzufrieden.</li>



<li>Es sucht dauernd Körpernähe und möchte getragen werden.</li>
</ul>



<p>Die Hexenstunde beginnt meist in der 2.–3. Lebenswoche, erreicht ihren Höhepunkt um die 6.–8. Woche und verschwindet nach einigen Wochen von selbst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ursachen im Überblick</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reizüberflutung</strong>: Dein Baby hat die Eindrücke des Tages noch nicht verarbeitet.</li>



<li><strong>Müdigkeit</strong>: Es ist erschöpft, kann sich aber nicht selbst regulieren.</li>



<li><strong>Cortisol</strong>: Am Abend ist der Stresshormon-Spiegel am höchsten. Weinen ist für Babys ein natürlicher Weg, diesen wieder zu senken.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was dir in der Hexenstunde helfen kann</h2>



<p><strong>Grundbedürfnisse prüfen</strong>: Hunger, frische Windel, Temperatur, Wohlbefinden.</p>



<p><strong>Nähe &amp; Tragen</strong>: Im Arm, in der Babytrage oder im Fliegergriff. Versuche aber nicht ständig die Position zu wechseln &#8211; weniger ist mehr! </p>



<p><strong>Ruhige Atmosphäre schaffen</strong>: Fernseher und Handy ausschalten, Licht dämpfen, ruhig sprechen. </p>



<p><strong>Saugbedürfnis erfüllen</strong>: Häufiges Anlegen kann helfen. </p>



<p><strong>Sanfte Bewegung</strong>: Wiegen, Schaukeln oder Spazierengehen.</p>



<p><strong>Unterstützung einholen</strong>: Wechsle dich mit deinem Partner oder der Familie ab, um selbst Pausen zu haben.</p>



<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-4edf08b70e6446ecbbabff9bfe07360a" style="color:#90b4b6"><strong>Ganz wichtig: Selbstanbindung! </strong></p>



<p>Versuche dich auf deine Atmung zu konzentrieren, um so <strong>dein Nervensystem</strong> zu regulieren. Babys regulieren sich über <strong>Co-Regulation</strong>. Ist dein Nervensystem unruhig kann es sich nicht beruhigen. </p>



<p>Deshalb: Atme tief in die Bauchdecke, konzentriere dich auf das Auf und Ab deiner Bauchdecke, lege die ggf. eine Art &#8220;Parcour&#8221; auf den Boden, den du umgehen musst, damit du dich auf etwas anderes konzentrierst (wird z.B. bei Naturvölkern so gehandhabt). </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kannst du das Schreien vermeiden?</h2>



<p>Ganz ehrlich: <strong>Vermeiden lässt sich das abendliche Schreien nicht immer</strong>.</p>



<p>Aber: Du kannst einiges tun, um deinem Baby den Übergang in den Abend <strong>leichter</strong> zu machen. Der Vorabendschlaf und eine darauffolgende Abendroutine hilft deinem Baby zur Ruhe zu kommen.</p>



<p>Wie genau das funktioniert, erkläre ich in meinem <strong>kostenfreien Abendroutine-Kurs</strong> ein. Dort zeige ich dir, wie du Schritt für Schritt eine Routine aufbaust, die dir und deinem Baby mehr Entspannung schenkt – ohne Druck und ohne starre Vorgaben.<br>Natürlich ist es keine Garantie, dass das abendliche Schreien komplett verschwindet. Aber viele Eltern berichten, dass ihre Babys dadurch deutlich ruhiger werden.</p>



<p>Der Schlaf von Neugeborenen ist noch unreif und unterscheidet sich stark vom Erwachsenenschlaf. Kurze Schlafzyklen, häufiges Aufwachen und das bekannte <strong>abendliche Schreien</strong> gehören für viele Familien in den ersten Monaten dazu. Auch wenn diese Phase anstrengend ist: Sie ist <strong>normal</strong>, sie geht vorbei – und du machst nichts falsch.</p>



<p>Mit Geduld, Nähe und kleinen Routinen kannst du dein Baby sanft begleiten. Und je besser du den Schlaf deines Babys verstehst, desto entspannter wird auch dein eigener Alltag.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Baby 4 Monate schläft plötzlich schlechter – was steckt dahinter?</title>
		<link>https://schlaf-zauber.de/baby-4-monate-schlaeft-ploetzlich-schlechter-was-steckt-dahinter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christin Regending]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 17:06:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nächte & Aufwachen]]></category>
		<category><![CDATA[4 Monatsregression]]></category>
		<category><![CDATA[Baby 4 Monate schläft nicht mehr]]></category>
		<category><![CDATA[Baby mit 4 Monaten]]></category>
		<category><![CDATA[Baby schläft schlechter mit 4 Monaten]]></category>
		<category><![CDATA[Babyschlaf 4 Monate]]></category>
		<category><![CDATA[häufiges Aufwachen]]></category>
		<category><![CDATA[Regression]]></category>
		<category><![CDATA[schreien]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele von euch kennen das: Das Baby schläft in den ersten 3-4 Monaten richtig gut. Nachts teilweise 4,5 oder sogar 6 Stunden am Stück, tagsüber schläft es regelmäßig und alles ist irgendwie ganz leicht. Und dann plötzlich funktioniert nichts mehr. Die Nächte sind extrem unruhig, ständig musst du beim Weiterschlafen helfen und das Einschlafen fühlt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele von euch kennen das: Das Baby schläft in den ersten 3-4 Monaten richtig gut. Nachts teilweise 4,5 oder sogar 6 Stunden am Stück, tagsüber schläft es regelmäßig und alles ist irgendwie ganz leicht. Und dann plötzlich funktioniert nichts mehr. </p>



<p>Die Nächte sind extrem unruhig, ständig musst du beim Weiterschlafen helfen und das Einschlafen fühlt sich an wie ein Kampf, dein Baby kämpft regelrecht gegen das Einschlafen. Die Tagschläfchen, die bisher super geklappt haben, funktionieren plötzlich nicht mehr. </p>



<p>Diese Phase ist ganz normal und hat nichts damit zu tun, dass du etwas falsch machst. Die sogenannte 4-Monatsregression ist ein <strong>großer Entwicklungsschritt</strong>, der den Schlaf deines Babys verändert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Schritt nach vorne und nicht zurück</h2>



<p>Ich mag das Wort <em>&#8220;Regression&#8221;</em> nicht. Denn eigentlich sind <em>Regressionen</em> kein Rückschritt, sondern Fortschritte &#8211; richtige Meilensteine &#8211; in der Entwicklung. Außerdem gibt es insgesamt <em>5 Regressionen</em>, doch jedes Kind hat ein anderes Tempo in der Entwicklung. Wir können nicht immer genau sagen: <em>&#8220;Oh, das ist die Regression&#8221;</em>. Entwicklung geschieht irgendwie immer, mal merken wir das stärker, mal weniger. </p>



<p>Doch mit ungefähr 3-4 Monaten fangen Babys an <strong>zyklisch</strong> zu schlafen. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://schlaf-zauber.de/wp-content/uploads/Schlafzyklus.jpg" alt="" class="wp-image-581" srcset="https://schlaf-zauber.de/wp-content/uploads/Schlafzyklus.jpg 1920w, https://schlaf-zauber.de/wp-content/uploads/Schlafzyklus-960x540.jpg 960w, https://schlaf-zauber.de/wp-content/uploads/Schlafzyklus-768x432.jpg 768w, https://schlaf-zauber.de/wp-content/uploads/Schlafzyklus-1536x864.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></figure>



<p>Auf dem Bild siehst du einen Schlafzyklus mit 40-60 Minuten Länge. Das entspricht ungefähr dem Schlafzyklus eines einjährigen Babys. Zu Beginn dauert ein Schlafzyklus ca. 30 Minuten. </p>



<p>Jetzt weißt du, warum dein Baby plötzlich nur noch 30 Minuten Schläfchen am Tag macht. Es schläft jetzt zyklisch. </p>



<p>Das Ding ist, dass Babys noch nicht wissen, wie sie die Schlafzyklen verbinden können. Sie wachen zwischen den Zyklen immer (unvollständig) auf (auf dem Bild bei 12 Uhr). Und genau da kommen wir Eltern ins Spiel. Wir helfen jetzt unserem Baby weiterzuschlafen, indem wir sie zwischen den Zyklen stillen, schuckeln, streicheln, wiegen.. was auch immer gerade hilft. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie lange dauert die 4-Monats-Regression</h2>



<p>Die Dauer ist sehr unterschiedlich. Manche Babys brauchen nur wenige Wochen, andere 5-6 Wochen, bis sich der Schlaf wieder stabilisiert. Entscheidend ist, dass es sich um eine Phase handelt, die vorübergeht. Es gibt kein festes Enddatum, aber du darfst darauf vertrauen, dass diese herausfordernde Zeit wieder leichter wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Typische Anzeichen der 4-Monats-Regression</h2>



<p>Du merkst vielleicht, dass dein Baby unruhiger einschläft oder vermehrt Körperkontakt sucht. Manche Babys schreien am Abend deutlich mehr, andere stillen oder trinken in der Nacht häufiger als zuvor. All das kann Teil der 4-Monats-Regression sein.</p>



<p>Da es sich um Entwicklungsschritte handelt, treten in dieser Phase oft auch erste <strong>Trennungsängste</strong> auf. Für Babys bedeutet Schlaf immer auch ein Stück „Trennung“. Kein Wunder also, dass das Einschlafen manchmal so schwerfällt.</p>



<p><strong>Was dir helfen kann:</strong><br><strong>1.</strong> So abgedroschen es klingt, es ist das Wichtigste überhaupt – bleib bei dir. Konzentriere dich bewusst auf deine Atmung, spüre deinen Bauch beim Ein- und Ausatmen. Das meine ich ganz ernst.</p>



<p><strong>2.</strong> Wenn ein Baby beim Einschlafen weint, neigen wir schnell dazu, vieles gleichzeitig auszuprobieren. Doch damit entsteht noch mehr Unruhe. Erfülle zunächst alle Grundbedürfnisse deines Babys: Hunger, frische Windel, bequeme Kleidung. Probiere dann maximal drei verschiedene Tragepositionen aus. Wenn dein Baby weiterhin weint, bleib bei einer Position. Summe eine Melodie oder nutze weißes Rauschen – mehr braucht es nicht.</p>



<p><strong>3. Mein liebster Tipp</strong> ist, deinem Baby von Anfang an verschiedene Wege in den Schlaf zu zeigen. Zum Beispiel durch Tragen, Stillen oder Flasche, Einschlafen beim Papa oder einer anderen Bezugsperson, im Kinderwagen, im Auto oder im Tragetuch. Dein zukünftiges Ich wird dir dankbar sein, wenn dein Baby mehrere Möglichkeiten kennt.</p>



<p>Die<strong> Herausforderung an der 4-Monats-Regression</strong> ist, dass Babys durch Wiederholung schnell lernen. Wenn du dein Baby zum Beispiel zwischen jedem Schlafzyklus stillst und es nur so wieder einschläft, verknüpft es das Stillen automatisch mit dem Weiterschlafen. Später nennt man das <em>„Assoziation“</em>.</p>



<p>Eine Assoziation ist also eine zur <strong>starken Gewohnheit</strong> gewordene Weiterschlafhilfe. Dein Baby weiß in diesem Moment nicht, dass es auch ohne diese Hilfe weiterschlafen könnte. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, lies gerne meinen Blogartikel zu Einschlafhilfen.</p>



<p>Das heißt aber auch nicht, dass stillen als Weiterschlafhilfe &#8220;schlecht&#8221; ist. Im Gegenteil! Aber versuche tagsüber eben auch andere Einschlafhilfen zu etablieren, damit dein Baby eben auch einen anderen Weg in den Schlaf kennt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert bei der 4-Monats-Regression</h2>



<p>Die 4-Monats-Regression ist kein Rückschritt, sondern ein großer Entwicklungsschritt. In dieser Zeit verändert sich die <strong>Schlafarchitektur deines Babys</strong> grundlegend. Vorher schlief es eher in einem gleichmäßigen Rhythmus von Leicht- und Tiefschlaf, ohne feste Abfolge. Ab etwa vier Monaten beginnt sich der Schlaf an den Schlaf von Erwachsenen anzugleichen.</p>



<p>Das bedeutet: Der Schlaf deines Babys wird nun in klar abgegrenzte Zyklen unterteilt, die ungefähr 25 bis 35 Minuten dauern. Ein Zyklus besteht aus verschiedenen Phasen: leichter Schlaf, tiefer Schlaf und wieder eine leichtere Phase (siehe Bild oben). Am Ende jedes Zyklus wacht dein Baby kurz auf. Erwachsene erleben das genauso, nur merken wir es kaum, weil wir meist sofort wieder einschlafen. Babys dagegen sind noch nicht in der Lage, diese Übergänge allein zu bewältigen.</p>



<p>Gleichzeitig arbeitet das Gehirn in dieser Zeit auf Hochtouren. Dein Baby nimmt seine Umwelt bewusster wahr, reagiert stärker auf Reize, übt neue Bewegungen und Fähigkeiten. All diese Eindrücke müssen im Schlaf verarbeitet werden. Deshalb wirkt dein Baby oft unruhiger und wacht leichter auf.</p>



<p>Auch der innere Rhythmus – der sogenannte zirkadiane Rhythmus – entwickelt sich in dieser Phase. Das ist die innere Uhr, die steuert, wann wir müde werden und wann wir wach sind. Dein Baby braucht Zeit, bis sich dieser Rhythmus einpendelt und Tag und Nacht für den Körper klarer unterscheidbar werden.</p>



<p>All diese Veränderungen zusammen erklären, warum die 4-Monats-Regression für Eltern so herausfordernd sein kann. Dein Baby schläft plötzlich kürzer, braucht mehr Unterstützung beim Einschlafen und wacht nachts häufiger auf. Aber gleichzeitig ist es genau diese Reifung, die den Grundstein für einen stabileren und reiferen Schlaf in der Zukunft legt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie du das eigenständige Weiterschlafen fördern kannst</h2>



<p>Es geht hier keinesfalls darum einem Baby das Schlafen beizubringen oder gar zu trainieren. Schlafen ist Liebe und wir möchten, dass unsere Babys Gutes übers Schlafen lernen. Im besten Fall geht es als Kleinkind gerne und freiwillig ins Bett, MaPa müssen keine stundenlange Einschlafbegleitung leisten und schlafen ist altersentsprechend ruhig. </p>



<p>Was du also von Anfang an tun kannst, ist bei jedem Aufwachen laaangsaaam und ruhiiiig zu reagieren. Warte einen Moment, wenn du merkst, dass dein Baby wach wird. Und wenn du reagierst, dann langsam und ruhig. </p>



<p>Weint dein Baby direkt los, reagierst du natürlich direkt, aber dennoch ruhig. Durch promptes Reagieren auf weinen lernt dein Baby Verlässlichkeit. Und das wird dir und deinem Schatz später zu Gute kommen. Verbindet dein Baby schlafen mit Sicherheit, wird es das auch gerne tun &#8211; logisch oder? </p>



<h2 class="wp-block-heading">8 Tipps wie du dein Baby unterstützen kannst</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Gestalte eine ruhige und vorhersehbare Abendroutine.</li>



<li>Achte darauf, dass dein Baby tagsüber genug Schlaf bekommt, damit es nicht übermüdet ist.</li>



<li>Der letzte Tagschlaf ist entscheidend! Schau dir dazu mein <a href="https://babyschlafchristinregending.tentary.com/p/7VM1Af" data-type="link" data-id="https://babyschlafchristinregending.tentary.com/p/7VM1Af">0€ Abendroutine Kurs</a> an! </li>



<li>Sei präsent und gib deinem Baby Nähe, wenn es danach verlangt.</li>



<li>Sorge für eine angenehme Schlafumgebung, die dunkel und ruhig ist.</li>



<li>Frische Luft und Bewegung am Tag helfen, dass dein Baby ausgeglichen ist.</li>



<li>Entlaste dich selbst, indem du dir Unterstützung holst, wenn es möglich ist.</li>



<li>Erinnere dich immer daran: Babys können sich nicht selbst regulieren &#8211; sie brauchen Co-Regulation! Und Co-Regulation funktioniert nur, wenn dein Nervensystem ruhig ist: Kümmere dich um dich, liebe Mama!</li>



<li>Wie du in <strong>7 einfachen Schritten</strong> den Schlaf deines Babys förderst, zeige ich dir <a href="https://babyschlafchristinregending.tentary.com/p/tRxLLJ" data-type="link" data-id="https://babyschlafchristinregending.tentary.com/p/tRxLLJ">hier</a></li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Häufige Fragen zur 4-Monats-Regression</h2>



<p><strong>Was ist eine Schlafregression</strong><br>Eine Schlafregression ist eine Phase, in der der Schlaf deines Babys vorübergehend schwieriger wird, weil es sich in einem Entwicklungsschub befindet.</p>



<p><strong>Wie erkenne ich die 4-Monats-Regression</strong><br>Typisch sind häufiges Aufwachen, kurze Schläfchen am Tag, ein größeres Nähebedürfnis und ein verändertes Still- oder Trinkverhalten.</p>



<p><strong>Wann ist die 4-Monats-Regression vorbei</strong><br>Das ist von Baby zu Baby verschieden. In der Regel normalisiert sich der Schlaf nach 4-6 Wochen.</p>



<p><strong>Warum schläft mein Baby schlechter</strong><br>Die Reifung des Schlafs sorgt dafür, dass dein Baby neue Schlafzyklen entwickelt. Das ist anstrengend und kann den Schlaf vorübergehend unruhiger machen.</p>



<p></p>
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